Archiv der Kategorie: Bewusstes Hören

5. Sounddesignforum in Berlin

Sounddesign in urbanen Räumen

HARMONISCHE GESTALTUNG AKUSTISCHER LEBENSWELTEN
Integrierte Klangkonzepte, Module und Lösungen, Praxisbeispiele

17. – 18. OKTOBER 2012
DORINT HOTEL, BERLIN-ADLERSHOF

SPECIAL EVENT AM ERNST-REUTER-PLATZ, BERLIN
„Wo sich berühren Zeit und Raum”

ANMELDUNG

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Brothers in Sound – RadioDay 2012

Julian Treasure & Carl Frank Westermann im Interview

„hört, hört!“ Sound Studies Masterpräsentationen 2012

hört, hört!Die AbsolventInnen des Masterstudienganges Sound Studies 2012 laden am 15. und 16. März unter dem Motto „hört, hört!“ zur Präsentation ihrer Arbeiten ins Kino Arsenal ein.
Der vierte Jahrgang gibt einen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche der Sound Studies. Es gibt Klanginstallationen und eine Tanzperformance zu entdecken, philosophische Theorien werden auf ihre Bedeutung für die Soundpraxis untersucht, wir brechen zu einer Klangreise in den fernen Osten Russlands auf, szenografische Konzepte mit Bezug auf Sound Branding werden vorgestellt. Die Neugründung einer Klangkunstplattform wird gefeiert.

Alle Vorträge zu den Masterarbeiten der AbsolventInnen finden im Kino Arsenal am Potsdamer Platz statt.
Einige Projekte werden zudem vom 17. bis 30. März im Stattbad Wedding ausgestellt.
 Die Vernissage und die Opening-Party dazu sind am 16. März. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 15 bis 20 Uhr.

Vorträge und Präsentationen: 15. und 16. März – 10:00 bis 17:00 Uhr
Kino Arsenal
Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin-Tiergarten
S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz
10 – 17 Uhr

Vernissage und Opening Party am 16. März um 19:30 Uhr

Ausstellung: 17. bis 30. März – 15:00 bis 20:00 Uhr
Stattbad Wedding
Gerichtstr. 65
13347 Berlin
S- und U-Bahnhof Wedding

 

Detailierte Informationen finden Sie hier: Masterpräsentationen 2012

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung

Die U55 hat einen neuen Sound

Die BVG testet auf der U55, die ja nur vom Hauptbahnhof und Brandenburger Tor reicht, einen neuen Sound vor der Stationsansage. Immerhin reicht es für eine Diskussionsgrundlage über Sinn und Zweck eines neuen auditiven Gewands.

Radio Fritz vom rbb versucht der Sache auf den Grund zu gehen „Warum hört sich das so komisch an?“

4. Sounddesignforum am 28. und 29.09.2011 in Berlin

WESOUND ist Gastgeber für die Abendveranstaltung des diesjährigen Sounddesignforums.

Im Rahmen des Forums steht jährlich ein Spezial-Thema im Programm. In diesem Jahr ist es das Special: „SoundBranding“.

Ich werde einen einführenden Vortrag zum Thema „Sound Branding der Zukunft“ halten und Anschluss werden wir uns Simulatoren für das bewerten von Sound in der Elektromobiltät vom Unternehmen NOVISIM Ltd. widmen.

Weitere Informationen finden sie hier: www.sounddesignforum.de

„Die Kunst zu lärmen“

„Unsere Städte haben die längste Zeit so geklungen, wie sie es derzeit tun. Das Elektroauto kommt – und mit ihm ein neuer Sound. An dem wird seit Jahren gebastelt.“

Ein sehr interessanter Beitrag auf der Seite der Kollegen von STURMundDRANG zum Thema Elektromobilität und Klang.

Den Artikelvon Henriette Eva Kiernan in voller Länge finden Sie hier: sturmunddrang/debut

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Stadtgespräch am Dienstag 3. Mai 2011, 19 Uhr

Warum Stadtklang (= auditiver Lebensraum) heute neu ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit rückt, ist vielleicht einerseits darin begründet, dass im Hörsinn auch der Raumsinn liegt.

Dass das auditive Wahrnehmen einer Lebensumgebung unsere emotionale Bindung an diese wesentlich mitbestimmt und wir diese atmosphärische Notwendigkeit immer mehr vom real Auditiven in den real subjektiv gestalteten medialen Raum (Handy, I-Pod…) verschieben. Und andererseits, dass die auditive Qualität eines urbanen Raums auch immer eine Konsequenz des Designs im architektonischen wie im städteplanerischen Sinn ist… ob zufällig oder gewollt.

Jede Stadt erzählt ihre auditive Geschichte, so wie jeder Raum spricht und ein Klangereignis färbt. Topografie, Architektur, ökonomische
und soziale Struktur und Dynamik, all das lässt sich hören.

Einführung/Gesprächsleitung
Prof. Sam Auinger Gastprofessor Sound Studies UdK Berlin

Gesprächsteilnehmer
Lena Kleinheinz Architektin, Dozentin (magma architecture/Berlin)
Carsten Stabenow Künstler und Initiator von „tuned city“
Yukio King Urban Soundplaner/Education Department „Ableton“
Thomas Kusitzky Dozent, Auditive Architektur

Veranstaltungsort
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
t 030 90 29 16704
http://www.kommunalegalerie-berlin.de

Dienstag bis Freitag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 19 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

Der Eintritt ist frei!

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AUFHÖRN! …

Mit diesem Aufruf verabschieden sich die Absolventen und Absolventinnen des Masterstudiengangs Sound Studies und fordern Neugierige dazu auf, mit ihren Klangwerken in Interaktion zu treten. Gespannt soll der Betrachter aufhörn, wenn sich die polymorphen Variationen der neuen Klangkunst durch die Räume schlängeln.

Den Auftakt gibt am 16. März um 18 und 19 Uhr die Aufführung movement#1 in der UdK Berlin. Am 17. und 18. März präsentieren die Absolventen und Absolventinnen ihre Arbeiten im Arsenal – Institut für Film- und Videokunst. Im Anschluss daran erklingen die Exponate in den verschiedenen Ausstellungsräumen. Die filigranen Werke sind im HomeBase in Pankow zu entdecken, den lauten Tönen kann man in Räumen des Salons – Zur Wilden Renate und des Nahen Ostens in Friedrichshain frönen. Einzelne Arbeiten bespielen ihren ganz eigenen Ort in der Stadt. Bis zum 31. März werden sie dort zu unterschiedlichen Zeiten zu hören, fühlen und sehen sein.

Weitere Details zum Programm finden Sie hier: udk/soundstudies

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Sound Studies Lecture No 23

Sabine Sanio – Sound Studies oder die Idee der auditiven Kultur
Ästhetische Praxis zwischen Kunst und Wissenschaft

Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Konzept des neuen Studiengangs Sound Studies. Eine Theorie der auditiven Kultur bietet die Möglichkeit, Bereiche der Alltagskultur, des modernen urbanen Lebens aus der Perspektive des Hörens und der Klanggestaltung zu beschreiben, ohne auf traditionelle musikalische Konzepte zurückzugreifen. Doch eine Theorie der auditiven Kultur muß sich auch mit der aktuellen Rolle künstlerischer Konzepte innerhalb der Alltagskultur auseinandersetzen. Diese Frage erweist sich bei näherer Betrachtung als eine Frage nach dem Verhältnis von ästhetischer und wissenschaftlicher Praxis.

Weiter Informationen finden Sie hier: udk/soundstudies

Montag, den 14. Februar 2011 – 19:00 Uhr

Universität der Künste Berlin
Masterstudiengang Sound Studies
Zentralinstitut für Weiterbildung

Lietzenburger Straße 45 – Raum 314
Berlin-Wilmersdorf
(U3/U9 Spichernstraße)

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Finissage des Ausstellungsprojektes CRACK* 06.02.2011

UNBEDINGT ERLEBEN:

Finissage – Sonntag, 6. Februar 2011 – 15:00-17:00  Uhr

CRACK* ist ein Ausstellungsprojekt der Kommunalen Galerie Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Masterstudiengang Sound Studies am Zentralinstitut für Weiterbildung der UdK Berlin und findet vom 16. Juli 2010 bis zum 06. Februar 2011 statt.

Der Titel bezieht sich auf seine ursprüngliche Bedeutung: das klangliche, das akustische Brechen, Aufbrechen… Aufbrechen der gewohnten, ins unbewusst gerückten Alltagswahrnehmung.

CRACK* stellt die Frage, was unsere urbanen Lebensräume und die Art und Weise, wie wir darin unsere sozialen und ökonomischen Interaktionen organisieren, unseren Sinnen zu bieten haben.

Das besondere Interesse gilt dem Hörbaren am Beispiel der urbanen Situation rund um den Fehrbelliner Platz im realen wie im historischen Kontext.

CRACK* stellt diese künstlerische Forschung sowohl im Innen- wie im Außenraum (Fassade) der Kommunalen Galerie Berlin zur Diskussion.

Der Masterstudiengang Sound Studies am Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) der Universität der Künste Berlin widmet sich in der rein künstlerischen Abteilung Experimentelle Klanggestaltung unter Prof. Sam Auinger seit Anbeginn unter anderem der kontinuierlichen Auseinandersetzung im Sinne einer künstlerischen Forschung mit der auditiven Situation unserer urbanen Lebensräume. Nach dem Projekt “Siemenstadt“ in Zusammenarbeit mit der Siemenskultur Stiftung und Ohrenstrand.net und dem Projekt “Hausklang“ anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Hauses der Kulturen der Welt findet nun die Ausstellung CRACK* in Kooperation mit der Kommunalen Galerie Berlin am Hohenzollerndamm zu diesem Thema statt.

CRACK* besteht aus 2 Teilen die sich in ihrer Präsentation und im Inhaltlichen ergänzen und vereinen. Studierende des 3. Jahrgangs entwickelten Arbeiten für den Außenraum und die Studierenden des 4. Jahrgangs Arbeiten für den Innenraum der Kommunale Galerie Berlin.

Im Außenraum der Galerie bespielen mehrere Arbeiten die Fassade des Gebäudes und den angrenzenden transitorischen und sozialen öffentlichen Raum, wie den unmittelbaren Gehsteig entlang der Galerie und den Fahrbahn-Grünstreifen am Hohenzollerndamm. Bei diesen Arbeiten handelt es sich um künstlerische Interventionen in das gewohnte und alltägliche Erscheinungsbild und in unser Wahrnehmen dieses öffentlichen urbanen Raumes und Ortes. Mit den Ohren gedacht und die auditive Situation dieses Ortes thematisierend, werden mit Ausnahme einer sehr poetischen Arbeit zur Eröffnung dieser Ausstellung, keine zusätzlichen Klänge in den Außenraum projiziert. Die Arbeiten verstehen sich als eine Einladung, die urbane Situation vor Ort im Speziellen wie in ihren allgemeinen Bedingungen neu zu bedenken und wahrzunehmen. Die gewohnte persönliche Alltagswahrnehmung aufzubrechen…CRACK* und einen neuen Diskurs zu eröffnen. CRACK* bringt für die Anwohner/ Besucher/ Betrachter/ Zuhörer die auditiven Bedingungen, Wirkungsweisen und Qualitäten dieses urbanen Raums neu ins Bewusstsein und stellt sie zur Diskussion.

Im Innenraum/Eingangsbereich der Kommunale Galerie Berlin (Hohenzollerndamm 176) befinden sich zwei Kopfhörerstationen mit den fünf- bis zehnminütigen Hörstücken der Studierenden des 4. Jahrgangs zum Thema Fehrbelliner Platz. Das Spektrum der Art der Auseinandersetzung dieser Arbeiten ist sehr breit. Abstrakte Klangstudien, Fieldrecordings und Interviews vor Ort sind Klangmaterial dieser Stücke. Es wird Fragen nach den ökonomischen, sozialen wie politischen Zusammenhängen nachgegangen. Geschichten werden erzählt und Verborgenes wird aufgedeckt.
Ergänzt werden die vor Ort zu hörenden und zu erlebenden Arbeiten des Außen- wie des Innenraums durch Dokumentationsmaterialien vom Arbeitsprozess, die im Foyer der Galerie in unmittelbarer Nähe zu den Hörstationen zu finden sind.

Arbeiten, die für den Außenraum entwickelt aber nicht umgesetzt wurden – etwa weil sie als theoretische Studie von vornherein geplant oder aus finanziellen oder Genehmigungsgründen nicht umsetzbar waren -, werden neben den Hörstationen und Dokumentationsmaterialien auf einem Monitor präsentiert.

Die Liste der teilnehmenden Studierenden:

3. Jahrgang / Fassadenprojekt:

Ann-Kathrin Pheline Binz, Alois Späth, Daisuke Ishida, Danny Schwohl, Elen Flügge, Harald Christ, Johannes Steininger, Marco Montiel-Soto, Olga Ulkova

4. Jahrgang / Hörstücke

Abel Korinsky, Anselm Venezian Nehls, Bernhard Rietbrock, Carl Peter Schilde, Carlo Korinsky, Daniela Schmidlin, Felicitas Heck, Ina Otzko, Johannes Kiersch, Jose Antonio Garcia Soler, Kirill Stoll, Marc Hönninger, Marcello Lussana, Mario de Vega, Mario Rogowski, Marius Braun, Michael Hauschke, Nils Micheli, Rachel Mercedes Bühlmann, Roni Kaplan, Sebastian Schäfer

Leitung: Prof. Sam Auinger
Assistenz: Dany Scheffler
Support: Andreas Hagelueken, Yukio van Maren King, Max Schneider und Georg Spehr

Ort der Ausstellung:
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176

10713 Berlin

U 3 / 7 – Bus 101 / 107 / 115

Station Fehrbelliner Platz

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