Archiv der Kategorie: Kulturelle Bildung

5. Sounddesignforum in Berlin

Sounddesign in urbanen Räumen

HARMONISCHE GESTALTUNG AKUSTISCHER LEBENSWELTEN
Integrierte Klangkonzepte, Module und Lösungen, Praxisbeispiele

17. – 18. OKTOBER 2012
DORINT HOTEL, BERLIN-ADLERSHOF

SPECIAL EVENT AM ERNST-REUTER-PLATZ, BERLIN
„Wo sich berühren Zeit und Raum”

ANMELDUNG

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Bayern 2: Hörtour und Tagung in Tutzing

Für den 16.-17. Juni 2012 hat Bayern 2 zu einer Tagung zur Zukunft des Kulturradios eingeladen.

Die zentralen Fragen: Wie klingt zeitgemäßes Kulturporgramm? Welche Themen und Genres werden das Format bestimmen? Wie ändert sich das Nutzerverhalten und wie soll die Programmgestaltung reagieren? Radiomacher und Medienexperten haben miteinander – und mit dem interessierten Publikum – diskutiert. Alle Mitschnitte aus den Foren stehen zum Nachhören bereit.

http://liveblog.br.de
Alex Schaffer interviewt am Ufer des Starnberger Sees den Sound-Experten Carl-Frank Westermann. Im Hintergrund: Der Sound der Natur.

Sound Studies Lecture No 31

Hans Peter Kuhn
stellt seine Arbeiten vor

Montag, den 18. Juni 2012 – 19:00 Uhr

Hans Peter Kuhn, Komponist und Künstler, lebt in Berlin und Amino (Kyoto/JP). Seine Licht- und Klanginstallationen werden von vielen Museen und Galerien gezeigt u.a. Museum of Fine Arts Boston, MA, Centre Pompidou, Paris, Neue Nationalgalerie, Berlin, Seattle Art Museum, Seattle, WA., Hyogo Prefectural Museum of Modern Art, Kobe/JP, HCAndersen-Jahr Odense/DK oder an öffentlichen Plätzen u.a. in Leeds, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Singapur, New York, Berlin, Warschau, Brasilia, Adelaide ausgestellt. Bei der Biennale 1993 in Venedig erhielt er zusammen mit Robert Wilson den Goldenen Löwen für die Installation Memory Loss. Im Theaterbereich ist er neben der Arbeit mit Regisseuren wie Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy, Claus Peymann, Peter Zadek besonders durch die langjährige Zusammenarbeit mit Robert Wilson, für den er für mehr als 30 Produktionen die Musik und das Klangenvironment gestaltete, bekannt geworden. Mit den Tänzern/Choreographen Sasha Waltz, Laurie Booth, Dana Reitz, Suzushi Hanayagi und Junko Wada arbeitet er regelmässig zusammen. Für seine Ballettmusiken wurde er mit dem Bessie Award, New York und dem Suzukinu Hanayagi Award, Osaka ausgezeichnet. Mit seinen Performances, die sich mit Klängen und den Phänomenen des Hörens beschäftigen, ist Hans Peter Kuhn weltweit aufgetreten.

http://www.hanspeterkuhn.com

The Pier, Pier 32, New York, NY 1996

The Pier, Pier 32, New York, NY 1996
Photo: © Gerhard Kassner

Die öffentlichen Sound Studies Lectures geben einen Einblick in die künstlerischen, wissenschaftlichen, gestalterischen und konzeptuellen Fragestellungen des postgradualen Masterstudiengangs Sound Studies.

Der Studiengang Sound Studies verfolgt die Idee eines fachübergreifenden und damit fächerverbindenden Studiums des Klangs. Ein Studium jenseits eines Musikstudiums, das aber dennoch die Musik nicht ausschließt, ist neu und einzigartig. Der Begriff Sound Studies ist angelehnt an den mittlerweile etablierten Terminus Cultural Studies: http://www.udk-berlin.de/soundstudies

Universität der Künste Berlin
Masterstudiengang Sound Studies
Berlin Career College
Lietzenburger Straße 45 – Raum 318
Berlin-Wilmersdorf
(U3/U9 Spichernstraße)

Sound Studies Lecture No 30

Leigh Landy
Erweiterung des Horizonts der Analyse elektroakustischer Musik

Montag, den 21. Mai 2012 – 19:00 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache des Komponisten und Theoretikers Prof. Dr. Leigh Landy (U.S.A./NL/GB). Landy ist Gründer und Chefherausgeber von Organised Sound: an International Journal of Music Technology (Cambridge Univ. Press) und leitet das Forschungszentrum für Music, Technology and Innovation an der De Montfort University, Leicester.

http://www.mti.dmu.ac.uk/~llandy/
http://www.facebook.com/pages/Leigh-Landy/137313182958904

Die öffentlichen Sound Studies Lectures geben einen Einblick in die künstlerischen, wissenschaftlichen, gestalterischen und konzeptuellen Fragestellungen des postgradualen Masterstudiengangs Sound Studies.

Der Studiengang Sound Studies verfolgt die Idee eines fachübergreifenden und damit fächerverbindenden Studiums des Klangs. Ein Studium jenseits eines Musikstudiums, das aber dennoch die Musik nicht ausschließt, ist neu und einzigartig. Der Begriff Sound Studies ist angelehnt an den mittlerweile etablierten Terminus Cultural Studies: http://www.udk-berlin.de/soundstudies

Universität der Künste Berlin
Masterstudiengang Sound Studies
Berlin Career College
Lietzenburger Straße 45 – Raum 314
Berlin-Wilmersdorf
(U3/U9 Spichernstraße)

„hört, hört!“ Sound Studies Masterpräsentationen 2012

hört, hört!Die AbsolventInnen des Masterstudienganges Sound Studies 2012 laden am 15. und 16. März unter dem Motto „hört, hört!“ zur Präsentation ihrer Arbeiten ins Kino Arsenal ein.
Der vierte Jahrgang gibt einen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche der Sound Studies. Es gibt Klanginstallationen und eine Tanzperformance zu entdecken, philosophische Theorien werden auf ihre Bedeutung für die Soundpraxis untersucht, wir brechen zu einer Klangreise in den fernen Osten Russlands auf, szenografische Konzepte mit Bezug auf Sound Branding werden vorgestellt. Die Neugründung einer Klangkunstplattform wird gefeiert.

Alle Vorträge zu den Masterarbeiten der AbsolventInnen finden im Kino Arsenal am Potsdamer Platz statt.
Einige Projekte werden zudem vom 17. bis 30. März im Stattbad Wedding ausgestellt.
 Die Vernissage und die Opening-Party dazu sind am 16. März. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 15 bis 20 Uhr.

Vorträge und Präsentationen: 15. und 16. März – 10:00 bis 17:00 Uhr
Kino Arsenal
Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin-Tiergarten
S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz
10 – 17 Uhr

Vernissage und Opening Party am 16. März um 19:30 Uhr

Ausstellung: 17. bis 30. März – 15:00 bis 20:00 Uhr
Stattbad Wedding
Gerichtstr. 65
13347 Berlin
S- und U-Bahnhof Wedding

 

Detailierte Informationen finden Sie hier: Masterpräsentationen 2012

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung

30. Juni – Premiere im HAU 3 “LONG BET ONE“

Digitaltechnikpionier und Prophet des Transhumanismus Raymond “ Ray“ Kurzweil, prognostiziert das Verschwinden des biologischen Menschen zugunsten der digitalen Mensch/Maschine noch in diesem Jahrhundert. Basierend auf seiner Analyse vom exponentiellen Wachstum digitaler Speicherfähigkeit schließt er 2002 seine “Long Bet One“ über 20.000 Dollar ab: Im Jahr 2029 werde, so wettet Kurzweil, eine Maschinenintelligenz in der Lage sein, den “Turing-Test“ zu bestehen, mit dem bewiesen werden soll, dass ein digitales Denken vom menschlichen ununterscheidbar geworden ist. Der nächste Schritt der Evolution hin zum posthumanen Wesen kann vollzogen werden und Ray K. lädt sein Gehirn auf eine Festplatte. Live Long enough to live forever – noch 18 Jahre bis zur Abschaffung des Todes.

Das “Labor für zeitgenössische Darstellungstechniken“ (LZDT) ist eine Gruppe von Studierenden und Dozenten der UdK Berlin. Sie bilden für “Long Bet One“ ein Forschungsteam, das ausgehend von den Utopien und Dystopien menschlich-technologischer Entwicklung einen theatral-digitalen Versuchsraum installiert. Beteiligt sind Studierende des 3. Jahrgangs Schauspiel, des Masterstudiengangs SoundStudies, des Fachbereichs Bühnenbild und der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Die betreuenden Professoren sind Robert Henke (Sound Studies), Hermann Schmidt-Rahmer (Schauspiel) und Hartmut Meyer (Bühnenbild).

Eine Koproduktion mit dem HAU
20 Uhr, auch am 1. und 2. Juli 2011
HAU 3, Tempelhofer Ufer 10, Berlin-Kreuzberg
Karten unter Tel. (030) 259004 27, http://www.hebbel-am-ufer.de

Sound Studies Lecture No 25

Giuseppe Giuliano (Milano)
spricht über seine neuere Komposition Viva! – one of the 5 vocal pieces of Blues voyage: „explaining technics and poetic both about this piece and the complete Blues voyage“, sowie über Bruno Madernas Serenata per un satellite in a version realized by Giuliano at Milano Summer Festival.

Giuseppe Giuliano
born in Rome, G. G. has studied composition, conducting, piano, electronic music, oriental philosophy. He has performed contemporary piano repertoire as well as free improvised jazz, and has also worked as sound projectionist

main teaching activities, seminars and lectures
USA, assistant to Petrassi at the Juilliard School New York – Germany Darmstadt Internationale Ferienkurse – Bologna University DAMS Universität der Künste Berlin – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – Guildhall School of Music & Drama London – Moscow Ciaikovsky Conservatory – St. Petersburg Conservatory- Central University Beijing and Jinan Teachers University (Shandong) – from 1984 he is professor of composition, as well as electronic composition (live electronics) at Conservatory G. Verdi Milano

his compositions have been performed and broadcast in the European Union, Russia, Canada, USA, Mexico, Australia, China, Japan, includingIRCAM Paris – Darmstadt Internationale Festival – WDR Kôln – Gouldbenkian Foundation Lisboa – EMAS London – Huddersfield Festival – Centre George Pompidou Paris – Teatro alla Scala Milano – Teatro La Fenice Venezia – Festival de Geneve – Roma La Sapienza University – Biennale di Venezia – Festival Alternativa and Autumn Festival Moscow – Melbourne University – Sydney University – Fylkingen/Sweden – Banff festival Canada – Accademia Chigiana Siena – Teatro Carlo Felice Genova – Dresden Musiktage – Gaudeamus – Akiyoshidai Festival – Elektron Festival, Stockholm – Sound ways St. Petersburg – Berkeley University, San Francisco USA – Cité de la musique Paris – Schloss Solitude Stuttgart – Milano University – Musica y escena Mexico City – Berliner Ensemble Theater – RAI radio 3 – BBC London – Radio France – SWF Germany – NHK Japan
Giuliano’s musical aesthetic focuses on research into new sounds and new musical conceptions through a variety of media: instrumental music – computer music – live electronics – multimedia – interactive situations with videoart and surrounding music.

Montag, den 20. Juni 2011 – 19:00 Uhr

Universität der Künste Berlin
Masterstudiengang Sound Studies
Zentralinstitut für Weiterbildung

Lietzenburger Straße 45 – Raum 314
Berlin-Wilmersdorf
(U3/U9 Spichernstraße)

„Die Kunst zu lärmen“

„Unsere Städte haben die längste Zeit so geklungen, wie sie es derzeit tun. Das Elektroauto kommt – und mit ihm ein neuer Sound. An dem wird seit Jahren gebastelt.“

Ein sehr interessanter Beitrag auf der Seite der Kollegen von STURMundDRANG zum Thema Elektromobilität und Klang.

Den Artikelvon Henriette Eva Kiernan in voller Länge finden Sie hier: sturmunddrang/debut

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Stadtgespräch am Dienstag 3. Mai 2011, 19 Uhr

Warum Stadtklang (= auditiver Lebensraum) heute neu ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit rückt, ist vielleicht einerseits darin begründet, dass im Hörsinn auch der Raumsinn liegt.

Dass das auditive Wahrnehmen einer Lebensumgebung unsere emotionale Bindung an diese wesentlich mitbestimmt und wir diese atmosphärische Notwendigkeit immer mehr vom real Auditiven in den real subjektiv gestalteten medialen Raum (Handy, I-Pod…) verschieben. Und andererseits, dass die auditive Qualität eines urbanen Raums auch immer eine Konsequenz des Designs im architektonischen wie im städteplanerischen Sinn ist… ob zufällig oder gewollt.

Jede Stadt erzählt ihre auditive Geschichte, so wie jeder Raum spricht und ein Klangereignis färbt. Topografie, Architektur, ökonomische
und soziale Struktur und Dynamik, all das lässt sich hören.

Einführung/Gesprächsleitung
Prof. Sam Auinger Gastprofessor Sound Studies UdK Berlin

Gesprächsteilnehmer
Lena Kleinheinz Architektin, Dozentin (magma architecture/Berlin)
Carsten Stabenow Künstler und Initiator von „tuned city“
Yukio King Urban Soundplaner/Education Department „Ableton“
Thomas Kusitzky Dozent, Auditive Architektur

Veranstaltungsort
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
t 030 90 29 16704
http://www.kommunalegalerie-berlin.de

Dienstag bis Freitag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 19 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

Der Eintritt ist frei!

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AUFHÖRN! …

Mit diesem Aufruf verabschieden sich die Absolventen und Absolventinnen des Masterstudiengangs Sound Studies und fordern Neugierige dazu auf, mit ihren Klangwerken in Interaktion zu treten. Gespannt soll der Betrachter aufhörn, wenn sich die polymorphen Variationen der neuen Klangkunst durch die Räume schlängeln.

Den Auftakt gibt am 16. März um 18 und 19 Uhr die Aufführung movement#1 in der UdK Berlin. Am 17. und 18. März präsentieren die Absolventen und Absolventinnen ihre Arbeiten im Arsenal – Institut für Film- und Videokunst. Im Anschluss daran erklingen die Exponate in den verschiedenen Ausstellungsräumen. Die filigranen Werke sind im HomeBase in Pankow zu entdecken, den lauten Tönen kann man in Räumen des Salons – Zur Wilden Renate und des Nahen Ostens in Friedrichshain frönen. Einzelne Arbeiten bespielen ihren ganz eigenen Ort in der Stadt. Bis zum 31. März werden sie dort zu unterschiedlichen Zeiten zu hören, fühlen und sehen sein.

Weitere Details zum Programm finden Sie hier: udk/soundstudies

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