Archiv der Kategorie: urbaner Raum

5. Sounddesignforum in Berlin

Sounddesign in urbanen Räumen

HARMONISCHE GESTALTUNG AKUSTISCHER LEBENSWELTEN
Integrierte Klangkonzepte, Module und Lösungen, Praxisbeispiele

17. – 18. OKTOBER 2012
DORINT HOTEL, BERLIN-ADLERSHOF

SPECIAL EVENT AM ERNST-REUTER-PLATZ, BERLIN
„Wo sich berühren Zeit und Raum”

ANMELDUNG

Sound & Gesundheit

Neue Lärmgrenzwerte für Autos

„Etwa 50.000 tödliche Herzinfarkte und 200.000 Herz-Kreislauf-Erkrankungen pro Jahr gehen EU-weit auf das Konto von dröhnenden Motoren, so eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO.“

EU-Parlament sollte diesem Mittwoch über eine neue Lärmschutzverordnung für Autos beraten … jetzt steht die Autoindustrie unter Verdacht der Einflussnahme.

Quelle: http://forum.spiegel.de/f22/neue-grenzwerte-fuer-verkehrslaerm-die-volle-droehnung-70978-11.html

Wiener Linien sucht neue Stimme …

Im Rahmen der Überarbeitung und Vereinheitlichung des Sounds der Wiener Linien steht auch eine Auswahl der neuen Stimme an.

Die Entscheidung welche Stimme es werden soll, überlässt das zuständige Projekt Klangmarketing den potentiellen Nutzern der Bus, Bim und U-Bahn.

Das Prinzip finden wir gut. Bleibt zu Fragen ob Stimmfarbe und Sprechhaltung die Identität der Linien trifft …

Hören Sie selbst:

http://www.wienerlinien.at

Sound Studies Lecture No 31

Hans Peter Kuhn
stellt seine Arbeiten vor

Montag, den 18. Juni 2012 – 19:00 Uhr

Hans Peter Kuhn, Komponist und Künstler, lebt in Berlin und Amino (Kyoto/JP). Seine Licht- und Klanginstallationen werden von vielen Museen und Galerien gezeigt u.a. Museum of Fine Arts Boston, MA, Centre Pompidou, Paris, Neue Nationalgalerie, Berlin, Seattle Art Museum, Seattle, WA., Hyogo Prefectural Museum of Modern Art, Kobe/JP, HCAndersen-Jahr Odense/DK oder an öffentlichen Plätzen u.a. in Leeds, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Singapur, New York, Berlin, Warschau, Brasilia, Adelaide ausgestellt. Bei der Biennale 1993 in Venedig erhielt er zusammen mit Robert Wilson den Goldenen Löwen für die Installation Memory Loss. Im Theaterbereich ist er neben der Arbeit mit Regisseuren wie Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy, Claus Peymann, Peter Zadek besonders durch die langjährige Zusammenarbeit mit Robert Wilson, für den er für mehr als 30 Produktionen die Musik und das Klangenvironment gestaltete, bekannt geworden. Mit den Tänzern/Choreographen Sasha Waltz, Laurie Booth, Dana Reitz, Suzushi Hanayagi und Junko Wada arbeitet er regelmässig zusammen. Für seine Ballettmusiken wurde er mit dem Bessie Award, New York und dem Suzukinu Hanayagi Award, Osaka ausgezeichnet. Mit seinen Performances, die sich mit Klängen und den Phänomenen des Hörens beschäftigen, ist Hans Peter Kuhn weltweit aufgetreten.

http://www.hanspeterkuhn.com

The Pier, Pier 32, New York, NY 1996

The Pier, Pier 32, New York, NY 1996
Photo: © Gerhard Kassner

Die öffentlichen Sound Studies Lectures geben einen Einblick in die künstlerischen, wissenschaftlichen, gestalterischen und konzeptuellen Fragestellungen des postgradualen Masterstudiengangs Sound Studies.

Der Studiengang Sound Studies verfolgt die Idee eines fachübergreifenden und damit fächerverbindenden Studiums des Klangs. Ein Studium jenseits eines Musikstudiums, das aber dennoch die Musik nicht ausschließt, ist neu und einzigartig. Der Begriff Sound Studies ist angelehnt an den mittlerweile etablierten Terminus Cultural Studies: http://www.udk-berlin.de/soundstudies

Universität der Künste Berlin
Masterstudiengang Sound Studies
Berlin Career College
Lietzenburger Straße 45 – Raum 318
Berlin-Wilmersdorf
(U3/U9 Spichernstraße)

Stadtgespräch am Dienstag 3. Mai 2011, 19 Uhr

Warum Stadtklang (= auditiver Lebensraum) heute neu ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit rückt, ist vielleicht einerseits darin begründet, dass im Hörsinn auch der Raumsinn liegt.

Dass das auditive Wahrnehmen einer Lebensumgebung unsere emotionale Bindung an diese wesentlich mitbestimmt und wir diese atmosphärische Notwendigkeit immer mehr vom real Auditiven in den real subjektiv gestalteten medialen Raum (Handy, I-Pod…) verschieben. Und andererseits, dass die auditive Qualität eines urbanen Raums auch immer eine Konsequenz des Designs im architektonischen wie im städteplanerischen Sinn ist… ob zufällig oder gewollt.

Jede Stadt erzählt ihre auditive Geschichte, so wie jeder Raum spricht und ein Klangereignis färbt. Topografie, Architektur, ökonomische
und soziale Struktur und Dynamik, all das lässt sich hören.

Einführung/Gesprächsleitung
Prof. Sam Auinger Gastprofessor Sound Studies UdK Berlin

Gesprächsteilnehmer
Lena Kleinheinz Architektin, Dozentin (magma architecture/Berlin)
Carsten Stabenow Künstler und Initiator von „tuned city“
Yukio King Urban Soundplaner/Education Department „Ableton“
Thomas Kusitzky Dozent, Auditive Architektur

Veranstaltungsort
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
t 030 90 29 16704
http://www.kommunalegalerie-berlin.de

Dienstag bis Freitag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 19 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

Der Eintritt ist frei!

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Finissage des Ausstellungsprojektes CRACK* 06.02.2011

UNBEDINGT ERLEBEN:

Finissage – Sonntag, 6. Februar 2011 – 15:00-17:00  Uhr

CRACK* ist ein Ausstellungsprojekt der Kommunalen Galerie Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Masterstudiengang Sound Studies am Zentralinstitut für Weiterbildung der UdK Berlin und findet vom 16. Juli 2010 bis zum 06. Februar 2011 statt.

Der Titel bezieht sich auf seine ursprüngliche Bedeutung: das klangliche, das akustische Brechen, Aufbrechen… Aufbrechen der gewohnten, ins unbewusst gerückten Alltagswahrnehmung.

CRACK* stellt die Frage, was unsere urbanen Lebensräume und die Art und Weise, wie wir darin unsere sozialen und ökonomischen Interaktionen organisieren, unseren Sinnen zu bieten haben.

Das besondere Interesse gilt dem Hörbaren am Beispiel der urbanen Situation rund um den Fehrbelliner Platz im realen wie im historischen Kontext.

CRACK* stellt diese künstlerische Forschung sowohl im Innen- wie im Außenraum (Fassade) der Kommunalen Galerie Berlin zur Diskussion.

Der Masterstudiengang Sound Studies am Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) der Universität der Künste Berlin widmet sich in der rein künstlerischen Abteilung Experimentelle Klanggestaltung unter Prof. Sam Auinger seit Anbeginn unter anderem der kontinuierlichen Auseinandersetzung im Sinne einer künstlerischen Forschung mit der auditiven Situation unserer urbanen Lebensräume. Nach dem Projekt “Siemenstadt“ in Zusammenarbeit mit der Siemenskultur Stiftung und Ohrenstrand.net und dem Projekt “Hausklang“ anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Hauses der Kulturen der Welt findet nun die Ausstellung CRACK* in Kooperation mit der Kommunalen Galerie Berlin am Hohenzollerndamm zu diesem Thema statt.

CRACK* besteht aus 2 Teilen die sich in ihrer Präsentation und im Inhaltlichen ergänzen und vereinen. Studierende des 3. Jahrgangs entwickelten Arbeiten für den Außenraum und die Studierenden des 4. Jahrgangs Arbeiten für den Innenraum der Kommunale Galerie Berlin.

Im Außenraum der Galerie bespielen mehrere Arbeiten die Fassade des Gebäudes und den angrenzenden transitorischen und sozialen öffentlichen Raum, wie den unmittelbaren Gehsteig entlang der Galerie und den Fahrbahn-Grünstreifen am Hohenzollerndamm. Bei diesen Arbeiten handelt es sich um künstlerische Interventionen in das gewohnte und alltägliche Erscheinungsbild und in unser Wahrnehmen dieses öffentlichen urbanen Raumes und Ortes. Mit den Ohren gedacht und die auditive Situation dieses Ortes thematisierend, werden mit Ausnahme einer sehr poetischen Arbeit zur Eröffnung dieser Ausstellung, keine zusätzlichen Klänge in den Außenraum projiziert. Die Arbeiten verstehen sich als eine Einladung, die urbane Situation vor Ort im Speziellen wie in ihren allgemeinen Bedingungen neu zu bedenken und wahrzunehmen. Die gewohnte persönliche Alltagswahrnehmung aufzubrechen…CRACK* und einen neuen Diskurs zu eröffnen. CRACK* bringt für die Anwohner/ Besucher/ Betrachter/ Zuhörer die auditiven Bedingungen, Wirkungsweisen und Qualitäten dieses urbanen Raums neu ins Bewusstsein und stellt sie zur Diskussion.

Im Innenraum/Eingangsbereich der Kommunale Galerie Berlin (Hohenzollerndamm 176) befinden sich zwei Kopfhörerstationen mit den fünf- bis zehnminütigen Hörstücken der Studierenden des 4. Jahrgangs zum Thema Fehrbelliner Platz. Das Spektrum der Art der Auseinandersetzung dieser Arbeiten ist sehr breit. Abstrakte Klangstudien, Fieldrecordings und Interviews vor Ort sind Klangmaterial dieser Stücke. Es wird Fragen nach den ökonomischen, sozialen wie politischen Zusammenhängen nachgegangen. Geschichten werden erzählt und Verborgenes wird aufgedeckt.
Ergänzt werden die vor Ort zu hörenden und zu erlebenden Arbeiten des Außen- wie des Innenraums durch Dokumentationsmaterialien vom Arbeitsprozess, die im Foyer der Galerie in unmittelbarer Nähe zu den Hörstationen zu finden sind.

Arbeiten, die für den Außenraum entwickelt aber nicht umgesetzt wurden – etwa weil sie als theoretische Studie von vornherein geplant oder aus finanziellen oder Genehmigungsgründen nicht umsetzbar waren -, werden neben den Hörstationen und Dokumentationsmaterialien auf einem Monitor präsentiert.

Die Liste der teilnehmenden Studierenden:

3. Jahrgang / Fassadenprojekt:

Ann-Kathrin Pheline Binz, Alois Späth, Daisuke Ishida, Danny Schwohl, Elen Flügge, Harald Christ, Johannes Steininger, Marco Montiel-Soto, Olga Ulkova

4. Jahrgang / Hörstücke

Abel Korinsky, Anselm Venezian Nehls, Bernhard Rietbrock, Carl Peter Schilde, Carlo Korinsky, Daniela Schmidlin, Felicitas Heck, Ina Otzko, Johannes Kiersch, Jose Antonio Garcia Soler, Kirill Stoll, Marc Hönninger, Marcello Lussana, Mario de Vega, Mario Rogowski, Marius Braun, Michael Hauschke, Nils Micheli, Rachel Mercedes Bühlmann, Roni Kaplan, Sebastian Schäfer

Leitung: Prof. Sam Auinger
Assistenz: Dany Scheffler
Support: Andreas Hagelueken, Yukio van Maren King, Max Schneider und Georg Spehr

Ort der Ausstellung:
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176

10713 Berlin

U 3 / 7 – Bus 101 / 107 / 115

Station Fehrbelliner Platz

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CRACK* Another Facade von Daisuke Ishida

Eine Installation im öffentlichen Raum eröffnet im Ausstellungsprojekt CRACK* am 19.12.2010

Ab dem 19.12.2010 bereichert eine neue Installation das Ausstellungsprojekt CRACK* in der Kommunalen Galerie Berlin. „Another Facade“ von Daisuke Ishida aus dem 3. Jahrgang gehört zu den Projekten, die an der Außenseite des Gebäudes zu erleben sind.

Daisuke Ishida zu seinem Projekt:
„Another Facade hebt durch mehrere, an der Fassade befestigte Lichtsäulen, die kurzzeitige Stille hervor, die auftritt wenn der Verkehr und die Umgebungsgeräusche abebben.

In urbanen Situation sind wir heute stetig umgeben von Verkehrsgeräuschen. Durch die Motorisierung und den weiterhin ansteigenden Individualverkehr haben sich unsere alltäglichen Umgebungsgeräusche stark gewandelt. Sowohl die Art und Vielzahl, als auch der Geräuschpegel haben sich vervielfacht.

Eröffnung: Sonntag, 19.12.2010, 16 Uhr

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier UdK/Sound Studies

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Die Klangwelt „Weihnachten“

Heute ist das aktuelle Soundprofessor-Interview bei w&v erschienen. In der Dezemberausgabe dreht sich um das Thema „Weihnachten und der Akustische Spießrutenlauf“. Den vollständigen Artikel finden Sie hier: w&v/soundprofessor

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