Portrait

Carl-Frank Westermann, ist Diplom-Kaufmann und studierte Organisations-Psychologie und Musik. Seit dem 18. Lebensjahr, spielt er in Bands, komponiert, tanzt und singt. Anfang der 80er Jahre ist er bei der deutschen Band „Fehlfarben“ Keyboarder und Sänger, doch seine Leidenschaft für Musik entwickelte sich zusehends weg von der  musikalischen Performance. Westermann entdeckte die Welt des Sound Branding – die Klänge, Töne und Stimmen, welche die Identität ganzer Unternehmen darstellen können.

Westermann ist Geschäftsführer in der von ihm und Andreas Arntzen im Jahr 2011 gegründeten Agentur für Auditive Markenentwicklung – WESOUND.
Zuvor hat er 15 Jahre in der Berliner Branding Agentur MetaDesign gewirkt und war dort als Creative Director für Großkunden wie Lufthansa, Allianz oder Deutsche Post zuständig. Er lehrt an der Universität der Künste Berlin als Gastprofessor im Masterstudiengang „Sound Studies“ das Fach „Auditive Markenkommunikation“ und fliegt bisweilen für das Goethe-Institut um die Welt, um sein Thema zu vermitteln. Seine Arbeiten sind mehrfach mit dem reddot-Award ausgezeichnet und das Konzept zur akustischen Inszenierung des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven erhielt den European Museum Award.

Carl-Frank Westermann plädiert für die ganzheitliche Inszenierung einer Marke und deren multisensorische Kommunikation: „Unternehmen wissen heute überwiegend um die Bedeutung des Visuellen für das eigene Markenimage. Der Klang hingegen ist selten Bestandteil der Markenstrategie. Und dass, obwohl gerade dieser die Emotionen der Menschen direkt anspricht. Sound Branding stützt das Markenprofil und verstärkt den Wiedererkennungseffekt.“

In seinen anschaulichen Vorträgen verdeutlicht er die Relevanz des Klangs innerhalb der strategischen Markenführung. Carl-Frank Westermann zeigt auf, dass der Sound eines Unternehmens, wie auch das Corporate Design, Ergebnis eines umfassenden Branding-Prozesses sein muss, damit Marken konsistent erlebbar werden.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: